Kreis-CDU begrüßt Reformvorschläge zum Verbraucherschutz im Finanzdienstleistungssektor
13. März 2009 Meldungen, Presse
Die Mitglieder des CDU-Kreisvorstandes Bautzen trafen sich in dieser Woche zu ihrer monatlichen Beratung im Hotel „Residence“.
Die Bundestagsabgeordnete Maria Michalk informierte das Gremium in ihrem Bericht über die von der CDU/CSU-Fraktion in einem Positionspapier beschlossenen Reformvorschläge zur Verbesserung des Verbraucherschutzes im Finanzdienstleistungssektor. In der bisherigen Praxis empfehlen Finanzberater teilweise Produkte, über deren Risiken die Verbraucher zu wenig aufgeklärt werden. „Wir sehen die Notwendigkeit, die Vorgaben für eine bessere und objektivere Finanzberatung zu verschärfen“, so Maria Michalk.
So setzt sich die Union für Mindeststandards für alle Finanzvermittler ein. Die Berufsqualifikation soll durch einen Prüfungsnachweis belegt werden. Weiterhin wird eine Registrierungspflicht für Finanzvermittler und eine Pflicht zur bedarfs- und produktorientierten Beratung gefordert. Zudem soll künftig ein Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung abverlangt werden. Daneben gilt es, die Stellung des Verbrauchers in Schadenersatzprozessen wegen Falschberatung zu stärken.
Der CDU-Kreisvorsitzende Stefan Skora begrüßt die Reformvorschläge. „Die Union zieht Lehren aus dieser Krise. Unsere Bürger müssen in Zukunft vor Verwerfungen, wie wir sie gegenwärtig erleben, geschützt werden“, so der Hoyerswerdaer Oberbürgermeister
Matthias Knaak, Pressesprecher
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