Sächsische Union hat ihr Regierungsprogramm verabschiedet

Änderungsanträge des CDU-Kreisverbandes Bautzen fanden Berücksichtigung

Vertrag für Sachsen: unterzeichnet von Generalsekretär Michael Kretschmer (1.v.l.), dem CDU-Landesvorsitzenden Stanislaw Tillich (2.v.l.) und Fraktionschef Steffen Flath (3.v.l.) (Foto: DECKERWEB)

Vertrag für Sachsen: unterzeichnet von Generalsekretär Michael Kretschmer (1.v.l.), dem CDU-Landesvorsitzenden Stanislaw Tillich (2.v.l.) und Fraktionschef Steffen Flath (3.v.l.) (Foto: DECKERWEB)

(Leipzig.) Die Sächsische Union hat auf ihrem Landesparteitag in Leipzig am vergangenen Sonnabend ihr Regierungsprogramm 2009-2014 “Vertrag für Sachsen. Wissen, wo’s lang geht.” verabschiedet. Das Vertragsangebot wurde feierlich vom Landesvorsitzenden, Ministerpräsident Stanislaw Tillich, dem Fraktionsvorsitzenden Steffen Flath und Generalsekretär Michael Kretschmer unterzeichnet. Stanislaw Tillich betonte in seiner Rede, dass die soziale Marktwirtschaft der richtige Rahmen sei, um die Globalisierung unternehmens- aber auch menschenfreundlich zu gestalten und die Krise zu bewältigen. “Unsere Aufgabe als Regierungspartei ist es, das Land sicher durch die Krise zu führen, das Land gut für den Tag eins nach der Krise aufzustellen und Sachsen in ein erfolgreiches neues Jahrzehnt zu führen. Ich möchte, dass wir unsere Heimat zu einer der innovativsten, wirtschaftlich stärksten und kulturell reizvollsten Regionen Europas machen“, so Tillich.

Das Regierungsprogramm enthält viele neue Ideen für Sachsen und zeigt, wie es mit Sachsen weiter geht. Es ist ein konkretes Angebot an alle Sachsen. Ziel ist es, dass der Freistaat bis zum Ende des Solidarpaktes II im Jahr 2019 auf eigenen Beinen steht und unabhängig ist von den Zahlungen anderer. Es geht um die Frage, wie wir die aktuellen Herausforderungen meistern und Unternehmen wie Arbeitnehmern helfen, gut durch die wirtschaftlich angespannten Zeiten zu kommen.

Durch den CDU-Kreisverband Bautzen wurden auf dem Landesparteitag insbesondere Änderungsanträge zum Wahlprogramm eingereicht, die die regionalen Belange der Oberlausitz betreffen. Sie betreffen die Schwerpunkte Wirtschaft und Arbeit, die Oberlausitz als Grenzgebiet und die besonderen Herausforderungen der Zweisprachigkeit und des ländlichen Raumes. Neunzehn Änderungsanträge der Kreis-CDU fanden die mehrheitliche Zustimmung der Delegierten und fließen somit in das Regierungsprogramm ein.

Die Sächsische Union wird die wichtigen inhaltlichen Punkte aus dem Regierungsprogramm den Bürgern auf einem neuen, modernen Weg der Kommunikation näher bringen. Auf einer “Wahlstraße” können sich unter www.cdu-sachsen.de alle interessierten Sachsen online auf eine virtuelle Tour durch die Zukunftsthemen für den Freistaat begeben.

„Wir wollen mit vielen Menschen unsere Politik diskutieren und freuen uns über neue Mitstreiter“, so Stefan Skora, Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes. „Vor wenigen Tagen konnten wir das 1300ste Mitglied in unserem Kreisverband begrüßen“, zeigt sich Skora erfreut.

 
Matthias Knaak, Pressesprecher