Wenige, älter und trotzdem erfolgreich, lokale Entwicklungschancen im demografischen Wandel

Teilnehmer des CDU Forums in Obergurig

“Wenige, älter und trotzdem erfolgreich, lokale Entwicklungschancen im demografischen Wandel”, das war das Motto einer öffentlichen Mitgliederversammlung des Ortsverbandes Großpostwitz – Obergurig. Nach einer Einführung in das Thema wurden Möglichkeiten der Reaktion auf sich ändernde Bevölkerungs- und Altersstrukturen aufgezeigt. Mit Hilfe von Fotografien wurde anschaulich dargestellt, dass der Wandel bereits im Gang und sichtbar ist. Aufgezeigt wurden Lösungsbeispiele aus anderen Kommunen, die von den Teilnehmern teilweise kontrovers diskutiert wurden.

Als Ansprechpartner standen an diesem Abend Herr Dr. Hardo Kendschek (komet empiria Leipzig) und Herr Wolfgang Zettwitz (Städtenetzwerk Demografie Oberlausitz) zur Verfügung. Erfreulich war, das 26 Bürgerinnen und Bürger an dieser ersten Öffentlichen Mitgliederversammlung teilgenommen haben, darunter sieben Gemeinderäte und ein Bürgermeister.

Norbert Gloß
Vorsitzender CDU Großpostwitz/Obergurig

CSW fördert Teilhabe am Arbeitsleben

Werkstattleiterin Barbara Wobser (2. v. re.) und Christian Jurisch (re.) vom Christlichen Sozialwerk gGmbH mit der CDU/CSU-Behindertenbeauftragte Maria Michalk, MdB (mi.), dem Kamenzer OB-Kandidaten Christoph Lötsch (li.) und Frank Hirche MdL (2. v. li).


OB-Kandidat Lötsch, CDU/CSU-Behindertenbeauftragte Michalk, Frank Hirche, MdL und CDA-Kreisvorsitzender Matthias Barthel besuchten Werkstatt für behinderte Menschen in Kamenz

In der vergangenen Woche besuchten der CDU-Oberbürgermeisterkandidat für die Lessingstadt Kamenz, Christoph Lötsch, die Behindertenbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Maria Michalk MdB, Frank Hirche MdL und der Kreisvorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft Bautzen, Matthias Barthel die Werkstatt für behinderte Menschen „St. Nikolaus“ der Christlichen Sozialwerk gGmbH in Kamenz.

Beeindruckend präsentierten die Werkstattleiterin Barbara Wobser und Objektbeauftragter Bildung Christian Jurisch die vielfältigen Arbeitsbereiche der Einrichtung. Von der Näherei über die Wäscherei bis hin zur Montage von elektronischen Bauteilen wird eine große Vielfalt an Arbeiten geleistet. Auch in der Hausreinigung und im Catering ist das CSW tätig. Dabei wird deutlich, welchen wichtigen Beitrag Menschen mit geistiger Behinderung und psychischen Erkrankungen im wirtschaftlichen und gemeinnützigen Bereich leisten. In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass die Arbeit mit Menschen mit Behinderung immer auch eine Frage von Geld und Zuwendungen ist. Einig war man sich, dass die Gesellschaft eine wichtige Verpflichtung gegenüber behinderten und psychisch kranken Menschen hat.

Aus dem christlichen Selbstverständnis der CDU ergibt sich eine besondere Verantwortung für diese Menschen. „Dazu gehört auch eine aktive Teilhabe an Arbeitsprozessen. Sie bieten den behinderten Menschen die Möglichkeit, ihren Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten. Daher muss die Inklusion von Menschen mit Behinderung in den ersten Arbeitsmarkt einen wichtigen Stellenwert im öffentlichen Diskurs haben.“ sagte der Kreisvorsitzende der CDA-Bautzen, Matthias Barthel. Die CDA Bautzen wird sich in seinem Arbeitsprogramm auch weiterhin schwerpunktmäßig mit diesem Thema beschäftigen.

Die CSW-Christliches Sozialwerk gGmbH versteht sich als ein im Bistum Dresden-Meißen beheimatetes Unternehmen, das Einrichtungen und Dienste unterhält, in denen der kirchliche Auftrag wirksam und glaubhaft im Dienst am “Nächsten” wahrgenommen wird. Es werden Menschen begleitet und unterstützet, die Hilfe zur Teilhabe am gesellschaftlichen Miteinander benötigen.

Matthias Barthel
Kreisvorsitzender CDA

öffentliches Forum mit Staatssekretärin Andrea Fischer und mit unserem OB-Kandidaten für Kamenz Christoph Lötsch

Wo stehen wir im Jahr 2020?
Was wird aus unseren Kindertagesstätten?
Was braucht unsere Jugend?
Wer pflegt unsere Alten?
Wohin geht unser Gesundheitswesen?

Das ist das Thema einer Veranstaltung mit Staatssekretärin Andrea Fischer aus dem sächsischen Sozialministerium in Kamenz.

Zeit: Montag, 12. September 2011, 19 Uhr
Ort: Hotel Stadt Dresden, Weindiele; Weststraße 10-12, 01917 Kamenz

Es handelt sich um Fragen, die uns alle angehen. Die Weichen für die nächsten Jahre und Jahrzehnte werden jetzt gestellt.

Auf der Veranstaltung präsentiert sich auch unser OB-Kandidat für Kamenz, Christoph Lötsch. Die Chancen für die Wahl stehen nicht schlecht. Argumente, Präsenz, Organisation, Motivation und Einsatz: In allen Kategorien steht unser Team an der Spitze. Das haben auch die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt deutlich wahrgenommen.

Die CDU ist die einzige Gruppierung, die mit geschlossenen Reihen in diese Wahl geht. Lassen Sie uns dies auch nach außen manifestieren, indem wir in großer Zahl an der Veranstaltung teilnehmen.

Bringen Sie auch Ihre Bekannten mit! Sprechen Sie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sozialer Einrichtungen an! Weisen Sie Senioren und deren Angehörige sowie die Eltern von Kindergarten- und Schulkindern auf den Termin hin! Besonders freuen wir uns, wenn sich auch viele Jugendliche an der Diskussion beteiligen.

Demographie – Herausforderung und Chance für den ländlichen Raum

Demografie – Herausforderung und Chance zugleich im ländlichen Raum

Der CDU- Kreisvorstand hat in seiner jüngsten Beratung in Cunewalde ein Positionspapier für den ländlichen Raum beschlossen. Initiiert vom Ortsverband Guttau, bringt sich der Kreisverband damit aktiv in die Debatte der Erarbeitung eines neuen sächsischen CDU- Grundsatzprogrammes ein.

Mit Aussagen zur Demographie, zu Bildung und Wirtschaft, zu Energie und Klima sowie zu familien- und generationsübergreifenden Angeboten stehen vier Themen im Mittelpunkt dieses Papieres.

Ein Schwerpunkt ist die Forderung nach einer Differenzierung des sächsischen Schulgesetzes nach städtischen und ländlichen Räumen hinsichtlich der Mindestzahlen (Klassenstärke) und der Zügigkeit, sowie der Erhalt der Staatlichen Studienakademien und Fachhochschulen im ländlichen Raum.

Spezielle Energiekonzepte und die damit verbundene Innovation und Reduktion der Lebenshaltungskosten können zukünftig ansiedlungsfördernd im ländlichen Raum wirken. Fördermittelprogramme und Anreizsysteme müssen darauf verstärkt ausgerichtet werden.

Darüber hinaus fordert der Kreisverband vor allem den Erhalt weicher Standortfaktoren wie Kultur- und Sporteinrichtungen im ländlichen Raum, eine Stärkung der Gestaltungsmöglichkeiten der Ortschaftsräte und eine Anpassung der Strukturen der Kinderbetreuung an die Nachfrage.

Im Sinne des Kompetenzaustausches zwischen den Generationen und der Möglichkeit der Teilhabe der wachsenden älteren Generation an der gesellschaftlichen Entwicklung müssen verstärkt generationsübergreifende Angebote entwickelt und gefördert werden.

Das beschlossene Positionspapier soll auch als Handlungsauftrag für den Landkreis Bautzen dienen.

Offenes CDU-Forum „Warum brauchen wir leistungsfähigere Gemeindestrukturen“ mit dem sächsischen Innenminister Markus Ulbig

herzliche Einladung zum kommenden offenen Forum des CDU Regionalverbandes Bischofswerda

am 08. September 2011 um 19:30 Uhr
im Hotel Evabrunnen, Altmarkt 30, 01877 Bischofswerda

Auf dieser öffentlichen Veranstaltung wird der sächsische Innenminister, Herr Staatsminister Markus Ulbig, zuerst über das Thema
„Warum brauchen wir leistungsfähigere Gemeindestrukturen“
referieren. Im Anschluss an seinen Vortrag besteht dann in einer Diskussionsrunde die Möglichkeit, das Thema weiter zu vertiefen. Mit dieser Veranstaltung im Rahmen unseres Schwerpunktes „Quo vadis Region Bischofswerda?“ soll der im Juli 2011 von MdL Stefan Brangs angeschobene Dialog zur Stärkung der Region Bischofswerda auf breiter Basis fortgesetzt werden.

Im Anschluss an die Diskussion wird es auch möglich sein, sich mit weiteren Fragen an den Innenminister zu wenden.

Dr. Bernd Grüber
Vorsitzender des CDU RV Bischofswerda

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