Wahlen bis 2017

Bundestagswahl 2017

Roland Ermer ist der Kandidat der CDU im Wahlkreis 156 (Bautzen I) zur Wahl des 19. Deutschen Bundestages. Die Bundestagswahl fand am 24. September 2017 statt.

Roland Ermer erreichte mit 48.579 Erst-Stimmen 30,6 % und

die CDU mit 42.995 Zweit-Stimmen 27,1 %.

Gedanken eines Erstkandidaten zur Bundestagswahl 2017 vom 24.10.2017

Mein Name ist Roland Ermer, ich wohne in 02994 Bernsdorf, Im Landkreis Bautzen (WK 156) und bin selbstständiger Bäckermeister.

Auf Vorschlag der MIT Bautzen wurde ich im November 2016 als Direktkandidat der CDU unseres Wahlkreises gewählt.

Hier mein persönlicher Erfahrungsbericht:

Die Ergebnisse der Wahl vom 24.09.2017 kann man nur als katastrophal für die Bundes- und Landespartei CDU bezeichnen. Das schlechteste Ergebnis seit 1949 muss jedes Mitglied aufwecken. Eine Kanzlerin, die nach diesem Ergebnis der Meinung ist, „Alles!“ richtig gemacht zu haben, hat entweder jeglichen Realitätssinn verloren, oder ihr fehlen schlechthin die unverfälschten Aussagen der Bürger. Beides ist gleich schlimm!

Der Rücktritt unseres Ministerpräsidenten S. Tillich vom Parteivorsitz ist konsequent, der vom Amt des Ministerpräsidenten ist für mich überraschend. Er ermöglicht dadurch jedoch den Neustart in Sachsen. Hochachtung dafür! Gleiches wäre auch in Berlin nötig. Ein weiter so wird für die CDU nicht die notwendige Erneuerung bringen. Ein Neustart mit den verbrauchten Köpfen (Merkel, Kauder) ist nicht glaubhaft zu vermitteln.

Was haben wir falsch gemacht?

Bundespolitisch bestimmte den Wahlkampf in meinem Wahlkreis eindeutig die Flüchtlingsproblematik. Der Kontrollverlust des Staates wurde als Unfähigkeit interpretiert. Dabei geht es nicht um die aus Ungarn vor dem Verdursten zu rettenden Menschen, wohl aber um die vielen hunderttausenden Zugereisten in den Monaten danach. Ich konnte kaum jemanden vermitteln, wieso auf der einen Seite ein rechtsfreier Raum so lange hingenommen wird, auf der anderen Seite unsere Bürger immer mehr von Verwaltungen und Behörden eine Verrechtlichung des Lebens erfahren müssen. Ich erinnere an die vielen Nachweise bei Fördergeldern für Vereine und Gemeinden, bürokratische Lasten, kleinliche Steuerprüfungen, Auflagen des Denkmalschutzes beim Bau, unsinnige Dokumentationen, es lässt sich beliebig fortsetzen. Für die Geflüchteten waren aber nicht einmal Papiere notwendig, und Asylmissbrauch und Straftaten führten zu keinen nennenswerten Konsequenzen.

Geld für dringende Maßnahmen in der Infrastruktur der Gemeinden gab es nicht in ausreichendem Mengen, aber 50 Milliarden Euro für das Flüchtlingsproblem fanden sich an. Ich will hiermit nicht den Wahrheitsgehalt aller Parolen anerkennen, die Wahrnehmung der Menschen ist jedoch so! Die Aussage von Frau Merkel beim „Kanzlerduell“, dass sie es wieder genauso machen würde war in Ostsachsen für unsere Partei eine Aussage mit ganz schlimmen Folgen. Ein Eingestehen der Fehler wäre die Befreiung gewesen.

Ein weiteres Problem war die völlig unnötige Abschaffung des Ehebegriffes. Niemand glaubt, dass es ihr aus versehen rausgerutscht war. Der SPD auch dieses Thema vor der Wahl noch zu nehmen war unsinnig. Herr Schulz war schon zu dieser Zeit von sich selbst geschlagen.

Der Richtungswechsel der CDU zur Mitte-Links-Orientierung (Aufgabe der Wehrpflicht, doppelte Energiewende, Rente mit 63, Ehe für Alle, doppelte Staatsbürgerschaft, usw.), hat erst der AFD ermöglicht, die konservativen Wähler von uns abzuwerben. Die CDU hat ihre Positionen geräumt. Man braucht nur alte Wahlplakate anzusehen oder die Reden unserer Kanzlerin im Archiv anhören. Viele Positionen der AFD waren unsere. Deshalb sind sie auch nicht falsch. Nicht alle Wähler der AFD sind Nazis, jedoch sind in der AFD unstrittig viele Menschen mit einem erschreckenden Menschenbild versammelt, das mich erschauern lässt. Die meisten AFD Wähler haben diese Partei trotzdem gewählt, weil sie uns nicht mehr erkannten und uns nicht mehr vertrauten. Diese Menschen müssen wir zurückholen, sonst sehe ich für die kommenden Wahlen noch schlimmere Ergebnisse auf uns zukommen. Das wird nur mit neuen Köpfen gelingen. Selbst einige CDU Mitglieder stellen sich nicht mehr für Frau Merkel auf die Wahlkampfstände.

Landespolitisch lief auch nicht alles gut.

Beherrschende Themen waren die Schulproblematik (Lehrermangel, Bauzustand), sowie die innere Sicherheit (Polizeipräsenz, Grenzkriminalität, Wölfe)

Eine Unterscheidung zwischen Bundes und Landesthemen gibt es beim Wähler eher nicht. Ebenso ist die Bedeutung von Erst- und Zweitstimme nicht bekannt.

Die Tatsachen einer sehr positiven Entwicklung unseres Landkreises und unseres Landes wird eher hin- als wahrgenommen. Erfolge werden nicht oder nur in geringem Maße anerkannt. Die oft falschen Behauptungen in den neuen Medien dagegen sind durchaus eine beliebte Informationsquelle.

Die Angst vor dem Verlust einer intakten Heimat an den Islam ist im Augenblick bei uns natürlich mit Fakten nicht begründbar. Diese Angst wurde jedoch als Meinungsverstärker gegen uns eingesetzt. Wir konnten vielen Menschen nicht mehr das Gefühl vermitteln, dass wir die Weichen richtig zu stellen und die richtigen Volksvertreter sind.

Als Neuling in einem Wahlkampf war ich natürlich im Rückblick etwas naiv. Ich glaubte als Kandidat der CDU wird es auch ein Anliegen der Landespartei sein einen Wahlkampf zu begleiten. Meine Erfahrung ist jedoch eine erschreckende Kampagnenunfähigkeit der Landespartei. Von der Nominierung bis heute gab es keinen direkten Kontakt unseres Landesverbandes mit mir. Große Unterstützung erfolgte von unserem Kreisverband. Die Ressourcen sind da natürlich begrenzt. Wir müssen wenigsten für neue, unerfahrene Kandidaten eine Wahlkampfbegleitung absichern. Nur durch das Engagement einer Agentur und einiger sehr fleißigen Unterstützer, konnte ich überhaupt einen Wahlkampf organisieren. Das hat mit einer geschlossenen Kampagne nichts zu tun. Unser Landesverband, die Kreisverbände, Ortsvereine und Mitglieder müssen einen Wahlkampf als gemeinsame Aufgabe annehmen. Ich fühlte mich manchmal ein bisschen allein gelassen.

Die AFD hat gezeigt, wie man es macht. Nach Auskunft des Direktkandidaten, Herrn Hilse, wurden die Organisation und die Finanzierung durch den Landesverband abgesichert. Die Plakatierung war extrem und die Botschaften auch.

Neuen Kandidaten müssen wir besseren Zugang zu möglichen Sponsoren und einer sächsischen Kampagne ermöglichen. Es wird uns sonst nur schwer gelingen, geeignete Personen aufzustellen. Das bis an die Grenze gehende persönliche Engagement ist immer notwendig. Die materielle Absicherung aber ebenso.

Unsere Glaubwürdigkeit werden wir nur zurückbekommen, wenn wir ohne Weichzeichner unsere Fehler erkennen und Konsequenzen nicht nur ankündigen. Der Wähler muss erleben, dass wir verstanden haben. Dazu gehört unbedingt eine neue Qualität bei der Zusammenarbeit von Regierung, Verwaltung und den Bürgern. Kommunen, gerade im ländlichen Raum, müssen ernst genommen werden. Mittel zur freien Verfügung kann eine erste vertrauensbildende Maßnahme sein. Subsidiarität leben! Signale in die Wirtschaft, auch dringend benötigte Entschlackung bei bürokratischen Lasten und neues Vertrauen muss vermittelt werden. Die MIT kann hierbei wichtige Impulse geben.

Gern bin ich bereit bei dieser Mammutaufgabe mitzuhelfen. Ich möchte mit meinem Bericht auch niemanden persönlich angreifen oder abwatschen. Diese Zeilen schreibe ich ohne Groll, jedoch mit einer nicht zu verhehlenden Traurigkeit. Die Wahlergebnisse kamen mit Ansage.

Ich kann nicht von mir behaupten, dass ich den Wahlkampf genauso machen würde. Das Direktmandat hätten wir gewinnen können. Dazu wäre jedoch ein sächsischer und Bautzener Wahlkampf, auch in einigen Punkten gegen die Bundespartei, besonders um die Erststimme nötig gewesen. Vieles brennt mir noch auf den Finger, aber nicht alles sollte man aufschreiben.

Vielen Dank an Alle, die mir geholfen haben.

Landratswahl 2015

Am 7. Juni 2015 fand im Landkreis Bautzen die Landratswahl statt. Mit 72,4 % erreichte Michael Harig einen klaren Sieg. Er dankt für das überwätigende Vertrauen und versichert, seine ganze Kraft zum Wohle des Landkreises einzusetzen.

In seiner jüngsten Kreisvorstandssitzung beglückwünschten die Mitglieder des CDU- Kreisvorstandes Bautzen Landrat Michael Harig, der mit dem zweitbesten Ergebnis in Sachsen die Wahl als Landrat souverän für sich entscheiden konnte.

Gleichzeitig geht der Dank an die vielen Unterstützer, die das positive Ergebnis durch ihre unermüdliche Tätigkeit erst möglich gemacht haben.

zum Wahlprogramm von Michael Harig

Die Union im Landkreis Bautzen hat Michael Harig am 21. März 2015 nominiert. Das Ergebnis der geheimen Abstimmung zur Aufstellung des CDU- Bewerbers für die Landratswahl 2015 im Landkreis Bautzen konnte deutlicher kaum sein; 134 von 138 anwesenden Wahlberechtigten stimmten am vergangenen Sonnabend in Großpostwitz für Michael Harig.

Ober- /Bürgermeisterwahlen 2015

Am 7. Juni bzw. 28. Juni 2015 fanden im Landkreis Bautzen Ober-/Bürgermeisterwahlen statt. Die Union im Landkreis Bautzen hatte in vielen Städten und Gemeinden starke Kandidaten aufgestellt:

Wir gratulieren unseren neuen Ober-/Bürgermeistern:

  • Prof. Dr. Holm Große in Bischofswerda (gewählt mit 66,0 %)
  • Marco Klimann in Crostwitz (gewählt mit 87,2 %)
  • Kerstin Otto in Frankenthal (erneut gewählt mit 94,6 %)
  • Norbert Wolf in Hochkirch (erneut gewählt mit 97,3 %)
  • Heiko Driesnack in Königsbrück (erneut gewählt mit 70,5 %)
  • Swen Nowotny in Königswartha (gewählt mit 57,6 %)
  • Christian Mögel in Lichtenberg (erneut gewählt mit 51,6 %)
  • Udo Witschas in Lohsa (erneut gewählt mit 69,7 %)
  • Matthias Seidel in Malschwitz (erneut gewählt mit 67,2 %)
  • Thomas Zschornack in Nebelschütz (erneut gewählt mit 58,2 %)
  • Gerd Schuster in Neschwitz (erneut gewählt mit 56,6 %)
  • Jens Zeiler in Neukirch/Lausitz (gewählt mit 69,9 %)
  • Franz Brußk in Räckelwitz (erneut gewählt mit 79,8 %)
  • Hubertus Rietscher in Ralbitz-Rosenthal (erneut gewählt mit 91,9 %)
  • Veit Künzelmann in Wachau (erneut gewählt mit 90,9 %)
  • Michael Herfort in Wilthen (erneut gewählt mit 98,3 %)

Unsere Kandidaten:

  • Matthias Knaak in Bautzen

www.knaak-bautzen.de/

  • Detlef Oelsner in Arnsdorf

zum Wahlprogramm von Detlef Oelsner

  • Marco Klimann in Crostwitz
  • Björn Koffinke in Elstra

zum Wahlprogramm von Björn Koffinke

  • Kerstin Otto in Frankenthal (Amtsinhaberin)
  • Andreas Ehrentraut in Großharthau
  • Norbert Wolf in Hochkirch (Amtsinhaber)
  • Heiko Driesnack in Königsbrück (Amtsinhaber)

zum Wahlprogramm von Heiko Driesnack

  • Swen Nowotny in Königswartha

zur Nominierungsrede von Sven Nowotny

zur Broschüre: Swen Nowotny – der neue Weg für Königswartha

  • Andreas Brade in Kubschütz
  • Christian Mögel in Lichtenberg (Amtsinhaber)
  • Udo Witschas in Lohsa (Amtsinhaber)

zum Wahlprogramm von Udo Witschas

  • Matthias Seidel in Malschwitz (Amtsinhaber)

zum Wahlprogramm von Matthias Seidel

  • Thomas Zschornack in Nebelschütz (Amtsinhaber)
  • Gerd Schuster in Neschwitz (Amtsinhaber)

zum Wahlprogramm von Gerd Schuster

  • Jens Zeiler in Neukirch/Lausitz

zum Wahlprogramm von Jens Zeiler

  • Franz Brußk in Räckelwitz (Amtsinhaber)
  • Hubertus Rietscher in Ralbitz-Rosenthal (Amtsinhaber)
  • Richard Witt in Sohland a.d. Spree

zur Nominierungsrede von Richard Witt

zum Wahlprogramm von Richard Witt

  • Veit Künzelmann in Wachau (Amtsinhaber)

zum Wahlprogramm von Veit Künzelmann

  • Sven Tschipke in Weißenberg

zum Wahlprogramm von Sven Tschipke

  • Michael Herfort in Wilthen (Amtsinhaber)